Verhaltenstherapie


 

Jede Tierart zeigt ein arttypisches Verhalten. Nicht immer ist dieses Verhalten für uns Menschen nachvollziehbar. Da wir nicht die gleiche Sprache sprechen ist es eigentlich ein Wunder, dass die Kommunikation mit unseren Vierbeinern in aller Regel so gut verläuft.

Trotzdem kommt es immer mal wieder zu Situationen, wo wir unsere tierischen Freunde nicht verstehen können. Wir werden mit einem Verhalten konfrontiert, dass uns möglicherweise unverständlich ist, oder uns sogar missfällt. Hier muss natürlich unterschieden werden, ob es um arttypisches Verhalten geht, dass für uns Menschen einfach nur unbequem ist, aber zum normalen Verhalten der jeweiligen Tierart gehört. Ob es sich möglicherweise um ein Erziehungsproblem handelt, oder um eine wirkliche Verhaltensstörung.

Außerdem muss immer sichergestellt sein, dass die Verhaltensauffälligkeit keine gesundheitliche Ursache hat!

Oft lassen sich schon eine Anzahl von Problemen mit wenigen, gezielten Änderungen im Umgang mit dem Tier, aus dem Weg räumen. Bei auffälligen Verhaltensstörungen hat sich die Kombination mit einer klassisch homöopathischen Behandlung sehr bewährt. Besonders bei Angststörungen, bei denen das Tier vor lauter Panik kaum aufnahmefähig für Übungssequenzen ist, wird durch das passende homöopathische Mittel eine Entspannung herbeigeführt. Auf dieser Basis kann dann die eigentliche Verhaltentherapie viel besser eingeleitet werden.

Denken Sie immer daran – Ihr Tier hat sich nicht die eine oder andere „Unart“ angewöhnt um Sie zu ärgern. Es versucht Ihnen damit zu zeigen, daß es mit einer Situation überfordert ist!

 

Allen Verhaltensauffälligkeiten wie z.B.:

  • Unsauberkeit der Katze

  • Aggressions-und/oder Angstverhalten des Hundes


liegt eine tiefere Ursache zu Grunde. Statt das Tier zu strafen muss hier bei Tier und Halter eine Änderung in Umgang und Verhalten stattfinden. Je früher Sie ein bestehendes Problem angehen, desto schneller kann es behoben werden.

Aber auch ältere Tiere, vielleicht aus dem Tierheim oder aus schlechter Haltung übernommen, können noch behandelt werden. Hier ist natürlich, je nach Schwere des Problems, ein bisschen Geduld nötig.

Ihr Tier wird es Ihnen danken ;-)